Original Ausgabe   deutsche Ausgabe
Titel:
Autor/Herausgeber:
Redakt. Leitung:
Mitarbeiter:


Erscheinungsjahr:
Verlag:
Conways All The Worlds Fighting Ships 1860-1905
Roger Chesneau, Eugene M. Kolesnik
Robert Gardiner
N.J.M. Campbell, Aldo Fraccaroli, Hugh Lyon,
John Roberts, Erwin Sieche, Ferdinand Bilzer,
H.C. Timewell, A.J. Watts, John Roberts (Skizzen)
1979
Conway Maritime Press Ltd., 2 Nelson Road, Greenwich, London
Erscheinungsjahr:
Verlag:
ISBN:
Seiten:
Abmessungen:
Gewicht:
Einband:
damaliger Preis:
1983
Bernard & Graefe Verlag Koblenz
3-7637-5402-4
265
25,5 x 21,4 x 2,2 cm
1137 g
Kartoneinband mit illustriertem Schutzumschlag
68,- DM
   
 
Kriegsschiffe der Welt 1860 bis 1905
Großbritannien/Deutschland Band 1



Inhalt:
 
Gekennzeichnet von der Einführung der Panzerplatte, der Geschütze mit Verschluß (Hinterlader), der Dampfturbine und des Torpedos, brachte die Periode
zwischen 1860 und 1905 einen beispiellosen Fortschritt im Kriegsschiffbau: Der Dampfantrieb siegte über das Segel, Stahl und Eisen ersetzten das Holz. Eine
neue Ära im Schiffbau und Seekrieg begann.
Das erste hochseefähige Panzerschiff war die 1860 vom Stapel gelaufene HMS Warrior. Sie ließ bereits erahnen, wie wertlos die hölzernen Schlachtflotten jener
Zeit künftig sein würden. Der nächste entscheidende Wendepunkt in der Kriegsschiffkonstruktion kam 1905/06 mit der Dreadnought, dem ersten modernen
Großkampfschiff.
Gerade über die dazwischenliegenden 40 Jahre gab es nur wenige Veröffentlichungen, kein Standardnachschlagewerk, keine zuverlässige Klassenliste. Auch die
heute noch bekannten Flottenhandbücher wie JANE's oder WEYER erschienen erst ab der Jahrhundertwende. Das Interesse an jener Zeit ist jedoch ständig
gestiegen, konnte umgekehrt aber kaum publizistisch befriedigt werden.
Die offensichtliche Lücke zu schließen, war Ziel eines internationalen Teams anerkannter Fachleute, die zahllose Informationen über die wichtigsten '1860 bis
1905 gebauten Kriegsschiffe der Welt zu einem auch in Zukunft kaum zu übertreffenden Standardwerk zusammenfügten, das 1979 in englischer Sprache
erschien (Conway's All the Worids Fighting Ships, 1860-1905). Dieses Werk bietet die erste vollständige Übersicht über die wichtigsten Kriegsschiffe dieser
Periode, ihre Typen und Klassen, die wichtigsten Daten, ihre Entwurfsgeschichte und ihren Lebenslauf. Diese Angaben genügen jedoch nicht zu einer
Gesamtbeurteilung. Das Ausmaß und die Folgen politischer wie technischer Entwicklungen hatten größere Auswirkungen auf den Kriegsschiffbau, als allgemein
angenommen wird. Daher beginnt jedes Nationenkapitel mit einer Einführung in die politische und wirtschaftliche Entwicklung sowie die Rückwirkungen auf die
Marine. In ähnlicher Weise ist jedem einzelnen Schiffstyp eine Abhandlung über technische Aspekte von grundsätzlicher Bedeutung vorangestellt. Dieses
Verfahren ermöglicht dem Leser, sich ein klares, ausgewogenes und zuverlässiges Bild des maritimen Fortschrittes bei allen Seemächten und kleineren Flotten
zwischen 1860 und 1905 zu machen. Die Schiffe werden in über 470 Fotos dargestellt. Aufschlußreiche Details zeigen die 508 Schiffsskizzen im einheitlichen
Maßstab von 1:1000.
Die textliche und bildliche Fülle neuer, teilweise erstmals veröffentlichter Erkenntnisse wird zur besseren Handlichkeit in der deutschen Ausgabe auf drei Bände
aufgeteilt. Soweit sinnvoll oder nötig, wurden auch Ergänzungen und Korrekturen vorgenommen.

Vorbemerkung des Verlages

Die deutsche Ausgabe erscheint in drei Bänden.
Der erste Band behandelt Großbritannien und Deutschland, der zweite die USA, Japan und Rußland. Der dritte Band schließt mit Frankreich, Italien. Österreich-
Ungarn, den Küstenmarinen und allen anderen Kleinen Marinen.
Alle nach Erscheinen der englischen Originalausgabe eingegangenen Zuschriften wurden, soweit es sich um Berichtigungen und Ergänzungen handelt, in die
deutsche Ausgabe eingearbeitet.
Der Deutschland-Teil wurde noch mit Fotos ergänzt, da er bei der Originalausgabe zu wenig bebildert war.
Die Marinen der skandinavischen Länder Dänemark, Norwegen, Schweden und Österreich-Ungarns wurden dankeswerter Weise völlig neu bearbeitet von K.E.
Westerlund und E. Sieche.


Vorbemerkung des Verlages
Vorwort
Abkürzungen

I. Großbritannien
Großbritannien und die Streitkräfte des Empire
Großkampfschiffentwicklung 1860 bis 1885
Das „finstere Mittelalter“ der Marine
Das „Northbrook“ - Programm
Die russische Kriegsgefahr 1884
„Naval Defence Act“ 1889
Die britische Schlachtflotte 1860
Die 90er Jahre des 19. Jahrhundert
Großkampfschiffe
Kreuzer mit Segeltakelage
Britische Kreuzer 1860
Kreuzer
Torpedofahrzeuge
Kanonenboote

II. Deutschland
Die Gründung der Kaiserlichen Marine
Der „Risiko“ - Gedanke
Die Ursprünge der Kaiserlichen Marine
Die ersten modernen Kriegsschiffe
Die Ära Tirpitz
Das Wachsen der deutschen Marine
Bewaffnung
Stärke der Preußischen Flotte 1860
Großkampfschiffe
Kreuzer
Kanonenboote
Torpedoboote
Zerstörer (Große Torpedoboote)
Mehrzweckschiffe
Schulschiffe

Schiffs- und Bootsnamenregister
  Quelle & ©: Bernard & Graefe Verlag, Koblenz
letzte Änderung: 01.11.2017

  © 2010-2017  Navy-History.com by Timo Inwich
Website Statistiken