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Frank Binder, Hans H. Schlünz
1996
Lizenzausgabe
Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt/M - Berlin
3-548-24055-0
228
18,7 x 12,3 x 2 cm
245 g
Illustrierter Pappeinband
   
 
Schwerer Kreuzer Blücher

1996




Inhalt:
  Stählerner Sarg«, »Zeitbombe«, »Umwelt-Gefahr« - wohl kein deutsches Kriegsschiff hat international für mehr Schlagzeilen gesorgt als der Schwere Kreuzer Blücher. Seit mehr als 50 Jahren liegt er kieloben auf dem Grund des Oslo-Fjords in 90 Metern Tiefe, versenkt von uralten Krupp-Kanonen.
Die Essener Waffenschmiede hatte die Geschütze 1892 nach Norwegen geliefert. Zwei Volltreffer besiegelten schließlich das Schicksal des Schweren Kreuzers, bereiteten der Jungfernfahrt am 9. April 1940 ein jähes Ende. Hunderte von Soldaten ertranken oder verbrannten. Dabei galt das damals modernste Schiff der deutschen Kriegsmarine als unsinkbar. Nach dem Inferno im Morgengrauen hält Blücher bis heute die Menschen in Atem. Aus dem Wrack blubbert Öl. Ein buntschillernder Fleck markiert genau die Untergangsstelle. Norwegen drohte die schlimmste Natur-Katastrophe - bis zur »Operation Blücher«.

Wohl kein deutsches Kriegsschiff hat international für mehr Schlagzeilen gesorgt als der Schwere Kreuzer Blücher.
Zwei Volltreffer bereiteten der Jungfernfahrt am 9. April 1940 ein jähes Ende.
Hunderte von Soldaten ertranken oder verbrannten.
Der vorliegende Band schildert eindrucksvoll die Geschichte dieses Schiffes von der Kiellegung bis zum heutigen Tag. Zahlreiche Zeitzeugen und Beteiligte beider Nationen kommen zu Wort. Erst 1994
konnten rund 1000 Tonnen Dieselöl geborgen werden. 47 Tanks blieben unberührt. Sollte das Schiff auseinanderbrechen, droht Norwegen die schlimmste Naturkatastrophe.

Einführung
Der Stapellauf
Die Vorgänger der Blücher
Gebhard Leberecht von Blücher
Der Begriff »Schwerer Kreuzer«
Kriegstagebuch Kreuzer Blücher (vom 13. November 1939 bis 31. März 1940)
Endspurt an Bord - die letzten Werft-Tage
Der Operationsplan
Gliederung der gesamten Flotte
Das Unternehmen »Weserübung«
Der Marsch nach Norden
Einfahrt in den Oslo-Fjord
Die erste Sperre
Landung auf Rauöy
Landung auf Bolärne
Kampf vor Horten
Eroberung von Horten
Blücher marschiert weiter
Die Festung Oscarsborg
Der Untergang
Mittschiffs auf 75 Meter Länge - jeder Schuß ein Treffer
Gerettet - Überlebende berichten
Die geheimnisvollen Papiere
Fjord in Flammen - zehnstündiges Bombardement
Unruhe in Oslo - wo bleiben die Schiffe?
Kritik und Vorwürfe nach dem Untergang
Kriegstagebuch »Blücher - Oslo« (vom 9. bis 23. April 1940)
Das Wrack im Oslo-Fjord
Daten zum Öl
Erster Bergungsversuch
Die Donald-Duck-Methode
Tod in 70 Meter Tiefe
Dank
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
Kartenausschnitt Oslo-Fjord
  Quelle & ©: Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt/M-Berlin
letzte Änderung: 19.08.2018

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