Die Schlacht im Atlantik
Erster Teil: Die Zeit der Kriegsmarine 1939  1942
Zweiter Teil: Der Sieg der Jäger 1942  1945

Lizenzausgabe



Inhalt:
Das Buch ist die geschlossene, im wesentlichen vollständige Darstellung des Seekrieges im Atlantik. Der Leser erlebt den einsamen Kampf der U-Bootrudel, die
Versuche der Großkampfschiffe, noch einmal in die Geschehnisse einzugreifen und die kühnen Kaperfahrten der Raider ebenso, wie den Einsatz der Escort-
Groups oder die zähe Jagd der Hunter-Killer. Peillard spricht in seinem Vorwort von den Leiden der Seeleute. Was aber bei der Lektüre dieses Buches noch weit
mehr beeindruckt, sind der Mut und die Ausdauer, die diese Männer auf beiden Seiten in einem oft geradezu unvorstellbaren Ausmaß bewiesen haben.

Der I. Teil, für den Großadmiral Dönitz das Vorwort schrieb, behandelt unter dem Titel „Die Zeit der Kriegsmarine" den Zeitraum bis Ende 1942, in dem die
deutsche Marine zwar nicht die Seeherrschaft im Atlantik an sich reißen kann, aber imstande ist, dem Gegner unter verhältnismäßig geringen Opfern schwere
Verluste zuzufügen und den alliierten Schiffsverkehr empfindlich zu stören. Der 11. Teil, mit dem Titel „Der Sieg der Jäger", dem ein Vorwort von Admiral Sir
Peter Gretton vorangestellt ist, schildert, wie die Initiative mehr und mehr an die Alliierten übergeht, wie die Verluste, vor allem der deutschen U-Boote immer
größer werden und wie die Vereinheitlichung des Oberbefehles bei den Alliierten, die Neuorganisierung des Geleitschutzes und vor allem der Vorsprung auf
dem Sektor der Elektronik immer stärker sich auszuwirken beginnen. Der Autor schildert mit großer Objektivität die Geschehnisse. Es gelingt ihm, die
verschiedene Ausgangssituation, die Ziele und die Notwendigkeit dieses Seekrieges für die Deutschen, wie für die Alliierten überzeugend darzustellen, und es
gelingt ihm obendrein, das gewaltige Tatsachenmaterial in packende Einzeldarstellungen aufzulösen.


Einleitung

ERSTER TEIL
DIE ZEIT DER KRIEGSMARINE
1939-1942

Vorwort von Karl Dönitz

I Das riesige Schachbrett des Atlantiks
England als Hauptgegner Deutschlands / „Winston ist wieder da!“ / England organisiert die Verteidigung seiner Handelsflotte

II Die ersten Angriffe der U-Boote
Die Torpedierung der „Athenia“ / Die Prisenordnung / Flugzeugträger im Kampf gegen die U-Boote / Die Schlacht im Atlantik weitet sich aus / Die
Magnetminen / Karl Dönitz wird Konteradmiral

III „Graf Spee" und „Deutschland" im Atlantik
Kapitän zur See Langsdorff / Das erste Opfer der „Graf Spee“ / Die „Instruktionen für angegriffene Schiffe“ / Die Jagd beginnt / Die Geheimcodes fallen den
Deutschen in die Hände / Der mutige Kapitän der „Treuanion“ / Die erfolglose Operation der „Deutschland“ / U-Boot-Kreuzer „Surcouf“ sichert einen der
ersten Konvois / Die U-Boote „Kältedivision“ / „Graf Spee“ kehrt in den Atlantik zurück / Ablenkungsmanöver im Nordatlantik / Der Irrtum des
Kommandanten Langsdorff / Die Mutmaßungen des Kommodore Henry Harwood / Die Begegnung - „Exeter“ wird außer Gefecht gesetzt / Der Angriff der 1.
Division / Die „Beschattung“ / Das Ende der „Graf Spee“ / Bilanz der ersten vier Kriegsmonate

IV Das goldene Zeitalter der U-Boote - Die Schlacht im Atlantik, 1. Phase (Juli/Oktober 1940)
Die Schlacht im Atlantik tritt in ein aktives Stadium ein / Die Torpedokrise / Die Kriegsmarine richtet in französischen Häfen Stützpunkte ein / Das goldene
Zeitalter der U-Boote / Unternehmen „Seelöwe“ / Kretschmer und der Faßdampfer / Die Zusammenarbeit zwischen Kriegsmarine und Luftwaffe / Die
italienischen U-Boote im Atlantik / Dönitz geht zur Rudeltaktik über

V Der Handelskrieg der deutschen überwasserschiffe
Die erste Welle der Raider / Der Raider „Atlantis“ / Die Ausfahrt des „Admiral Scheer“ / Die Ausfahrt der „Admiral Hipper“

VI Die U-Boote - Die Schlacht im Atlantik, 2. Phase (November 1940/Dezember 1941)
Die Schlacht in den Western Approaches / Vier deutsche „Asse“ fallen aus / Winston Churchill: „Die Schlacht im Atlantik beginnt“ / Die letzten Monate des
Jahres 1941 / Der Angriff auf den Konvoi HG-76 / Amerika am Rande des Krieges / Erste Gefechte zwischen U-Booten und amerikanischen Zerstörern

VII Neue Vorstöße der großen deutschen Kriegsschiffe in den Atlantik
Die kurze Ausfahrt der „Admiral Hipper“ / „Scharnhorst“ und „Gneisenau“ im Atlantik / Das tragische Ende der „Hood“ und der „Bismarck“ - Die Verfolgung
der „Bismarck“ und der „Prinz Eugen“ / Der Untergang der „Bismarck“

VIII Deutsche U-Boote vor Amerika - Die Schlacht im Atlantik, 3. Phase (Januar bis Juli 1941)
Hitler will auf Schiffbrüchige schießen lassen Unternehmen „Paukenschlag“ / U 581 wird bei den Azoren versenkt / Deutsche U-Boote in der Karibischen See /
Die Reaktion der Amerikaner / Deutsche U-Tanker vor Amerika / Vier U-Boote verschwinden auf geheimnisvolle Weise / Der Verlust der französischen
Korvette „Mimosa" / Die britische Propaganda

IX Die zweite Welle der Raider im Südatlantik
Schiff 10 „Thor“ (Raider E) / „Stier“ und „Michel“ folgen „Thor“ / Das tödliche Duell zwischen „Stier“ und „Stephen Hopkins“

X Die Schlacht im Atlantik, 4. Phase (Juli/September 1942)
Die erste alliierte Offensive in der Biskaya / Das Walter-U-Boot / Ein Brennpunkt: Die Karibische See / Die Tragödie des U 701 / Die Kämpfe im Atlantik leben
wieder auf / Der Kampf der kanadischen Geleitschiffe / Schlechtwetter im Nordatlantik / Der Fall „Laconia“


ZWEITER TEIL
DER SIEG DER JÄGER
1942-1945

Vorwort des Admirals Sir Peter Gretton

XI Die Schlacht im Atlantik, 5. Phase (Oktober/November 1942)
Die Sorgen der Engländer / Der Großangriff der deutschen U-Boote / Der überlebende von U 512 / Die „Queen Mary“ rammt die „Curacao“ / Die „Operation
Torch“ und die Schlacht im Atlantik

XII Große Veränderungen im englischen und deutschen Oberkommando
Admiral Max Horton / Die Ausbildung auf den Geleitschiffen / Die „Operational Research“ / Dönitz wird Großadmiral

XIII Die Schlacht im Atlantik, 6. Phase (Januar/Mai 1943)
Die Engländer ändern ihre Taktik / Es waren einmal neun Tanker ... / Im bombardierten Lorient wird der Widerstand organisiert / Die zweite Schlacht der
Amerika-Konvois / Die „Support Groups“ / Die letzten Erfolge der deutschen U-Boot-Rudel / Der Riesenkonvoi / Drei Rudel greifen den Konvoi UGS-6 an /
Die französische Flotte nimmt den Kampf wieder auf

XIV Die Schlacht im Atlantik, 7. Phase (Mai/Juni 1943)
Der Sieg wird organisiert / Die Atlantik-Konvoi-Konferenz / Die MAC-Schiffe und die Geleit-Flugzeugträger / Neue Radargeräte / Die V.L.R.-Flugzeuge /
Rüstungsminister Speer und Großadmiral Dönitz / Die Elektroboote / Die entscheidende Wende / Die Führerbesprechung vom 31. Mai 1943

XV Die Schlacht im Atlantik, 7. Phase - Die zweite alliierte Offensive in der Biskaya (1. Juni bis 31. August 1943)
Der Aufmarsch der Streitkräfte / Ein U-Boot läuft in Lorient auf eine Mine / Die Flugzeugfallen / Captain Walker und U 202 / Heftige Kämpfe in der Biskaya /
Jagd auf die U-Tanker / Die Luftwaffe greift ein / Besprechungen zwischen Dönitz und Hitler

XVI Die Schlacht im Atlantik, 7. Phase - Die dritte Konvoischlacht im Nordatlantik (September/Dezember 1943)
Die Erfolge des „Zaunkönig“ / Die Konvois ONS-18 und ON-202 / Dönitz ändert noch einmal seine Taktik / Die Erfolge der „Support Groups“ auf den
Geleitzugrouten / Der Stützpunkt auf den Azoren / 1943 - Jahr der Entscheidung

XVII Die Schlacht im Atlantik, 7. Phase - Von Irland bis zum Äquator (Januar/Mai 1944)
Die zweite Schlacht in den Western Approaches / Der Lagebericht des Großadmirals Dönitz / Die U-Boot-Hekatombe im Atlantik / Die amerikanischen
„Hunter-Killers“ im Mittelatlantik / Die Enge von Gibraltar wird gesperrt / Die Affäre Eck / Captain Gallery bringt U 505 auf

XVIII Der Sieg der Alliierten (Juni 1944/November 1945)
Die Landung in der Normandie / Die Alliierten gewinnen die Schlacht im Atlantik / Deutsche U-Boote in englischen Gewässern / Die Reaktion der Admiralität /
Die letzten Gefechte / Die U-Boote vom Typ XXI und XXIII / Die letzte Feindfahrt / Die nicht hätten sterben müssen / Das Ende der U-Boote

Schlußfolgerungen
Anmerkungen

Anhang
Der Z-Plan / Das Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 / Hitlers Weisungen für die Kriegführung / The Battle of the Atlantic, Directive by the Minister of Defence
/ Der Untergang der „Da Vinci“ / Statistiken, Tabellen: Die Überwasser-schiffe - Die U-Boote - Die Flugzeuge - Verluste an alliierten und neutralen
Handelsschiffen - Verluste der deutschen U-Boote / Literaturnachweis / Bildnachweis / Personenregister
Quelle & ©: Neuer Kaiser Verlag - Buch und Welt, Hans Kaiser, Klagenfurt
letzte Änderung: 28.11.2017
  original Ausgabe   Lizenzausgabe
Autor:
Original Titel:
Verlag:
Erscheinungsjahr:
Léonce Peillard
La Bataille De L'Atlantique
Robert Laffont, Paris
1974
Übersetzung:
Durchsicht deutsche Fassung:
Erscheinungsjahr:
Verlag:


ISBN:
Seiten:
Abmessungen:
Gewicht:
Einband:
Joachim A. Frank
Hugo Baldus, Ernst Maerker
1975
Paul Neff Verlag, Wien
Neuer Kaiser Verlag - Buch und Welt, Hans Kaiser, Klagenfurt
3-7042-4030-3
615
22 x 15,7 x 4,7 cm
849 g
Kartoneinband mit illustriertem Schutzumschlag
       

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