Der Handelskrieg mit U-Booten

Februar bis Dezember 1917

4. Band

Berarbeitet von:

Erscheinungsjahr:

Seiten:

Abmessungen:

Gewicht:

Arno Spindler (Konteradmiral z.V.)

1941

559 (+VI)

24,4 x 17,2 x 6,4 cm

1840 g



Inhalt:

 

Mit 15 mehrfarbigen Steindruckkarten, 7 Textskizzen und 44 Minenskizzen

 

Der Bestand an Front-U-Booten von Februar bis Dezember 1917 und ihre Kriegsgliederung

1-20 

Bau- und Konstruktionsangaben der vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 1917 neu zur Front gelangten U-Bootsserien 21-30

 

I. Abschnitt:

 

Der U-Bootskrieg in den Monaten Februar bis Mai 1917 33-192
Das zahlenmäßige Ergebnis des U-Bootshandelskrieg Februar bis Mai 1917 193-197

Änderungen der Kriegslage durch das Einsetzen des uneingeschränkten U-Bootskrieges:

Der Eindruck der Schiffsraumverluste in England. Englische Gegenwirkung

198-206
Der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg 206-219

 

II. Abschnitt:

 

Der U-Bootskrieg in den Monaten Juni bis September 1917 223-374
Das zahlenmäßige Ergebnis des U-Bootshandelskrieges Juni bis September 1917 375-379
Der Admiralstab und Probleme des U-Bootskrieges im Sommer 1917 380-391

 

III. Abschnitt:

 

Die Sperrgebietserklärung der Deutschen Regierung vom 22. November 1917 395-397
Der U-Bootskrieg in den Monaten Oktober bis Dezember 1917 398-494
Das zahlenmäßige Ergebnis des U-Bootshandelskrieges Oktober bis Dezember 1917 495-499

 

Rückblick auf das erste Jahr des uneingeschränkten U-Bootskrieg

 

Das Zurückgehen der U-Bootserfolge. U-Bootsverluste. Feindliche U-Bootsabwehr 503-511
Die Wirkung des uneingeschrängten U-Bootskrieges im Jahre 1917, gemessen an dem politischen Verhalten der Feindmächte 512-533

Verlustliste

535-552

Biblographie

553-554

Personen- und Sachverzeichnis

555-559

 

Textskizzen, Karten und Minenskizzen

Gezeichnet von Steuermann d.R. Ludwig Seifert

  

Textskizzen


Nr. 1 Angriff von "U82" auf einen Geleitzug vor dem Nordkanal der Irischen See am 19.9.17 283
Nr. 2 Englische Minensperren vor der Küste von Flandern 1917 308
Nr. 3 Angriff von "U62" auf einen Geleitzug südlich der Scillies am 18.10.17 412
Nr. 4 Englische Minensperren vor der englischen Ostküste 1917 436
Nr. 5 Englische Minensperren in und vor der Doverstraße 1917 450
Nr. 6 Englische Minensperren vor der englischen Kanalküste 1917 458
Nr. 7 Angriff von "UC38" auf vor Anker liegende feindliche Monitore und Zerstörer vor der syrischen Küste am 11.11.17 483

  

Karten

 

Karte I U-Boote der Hochseeflotte Februar bis April 1917
Karte II U-Flottille Flandern Februar bis April 1917
Karte III U-Flottille Pola Februar bis April 1917
Karte IV U-Boote der Hochseeflotte Mai bis August 1917
Karte V U-Flottille Flandern Mai bis August 1917
Karte VI U-Flottille Pola Mai bis Juni 1917
Karte VII U-Boote der Hochseeflotte September bis Dezember 1917
Karte VIII U-Flottille Flandern September bis Dezember 1917
Karte IX U-Flottille Pola Juli bis September 1917
Karte X U-Flottille Pola Oktober bis Dezember 1917
Karte XI U-Boote der U-Flottille Pola auf dem Marsch nach dem Mittelmeer April bis August 1917
Karte XII U-Halbflottille Konstantinopel Februar bis Dezember 1917
Karte XIII U-Flottille Kurland Mai bis November 1917
Karte XIV U-Kreuzer-Flottille Juni bis Dezember 1917
Karte-XV   U-Bootssperrgebiete 1917
     

Die von Februar bis Dezember 1917 gelegten U-Boots-Minensperren sind in 44 Skizzen der Anlage dargestellt


© & Quelle: E.S. Mittler & Sohn

Nachdruck 1964

Berarbeitet von:

Neuauflage von:

Erscheinungsjahr:

Seiten:

Abmessungen außen:

Abmessungen innen:

Gewicht:

Einband:

damaliger Preis:

Arno Spindler (Konteradmiral z.V.)

Dr. E. Wildhagen

1964

559 (+VI)

24,4 x 17,2 x 3,3 cm

21 x 14,5 cm

922 g

Halbleinen

96,- DM

Erklärung:

 

Der hiermit erneut vorliegende 4. Band des von dem früheren Marinearchiv herausgegebenen Seekriegswerks über den „Handelskrieg mit U-Booten 1914-1918“  war im Jahre 1941 erschienen. Er behandelt den Verlauf des uneingeschränkten U-Bootskrieges vom 1. Februar bis Ende 1917 und damit den bedeutsamsten Abschnitt des Handelskrieges mit U-Booten, denn er brachte die größten Erfolge der U-Bootswaffe sowie den entscheidenden Eintritt der Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg. Aus militärpolitischen Gründen war der Band bei seinem Erscheinen nicht in den Buchhandel gegeben, sondern nur für den Dienstgebrauch verwendet worden. Er ist dann am Ende des Krieges bis auf wenige Exemplare verloren gegangen.

Daher erschien es unbedingt notwendig, dieses für die Kriegswissenschaft unentbehrliche Buch neu erscheinen zu lassen. Im Einvernehmen mit dem Kriegsarchiv und dem Verlag E . S. Mittler und Sohn habe ich es übernommen, die Reproduktion des Buches in einer beschränkten Auflage auszuführen.

 

Indes, nicht allein der für das Verstehen des ganzen Kriegsverlaufes und seiner Zusammenhänge unentbehrliche Inhalt des Buches mußte Veranlassung geben, es neu erscheinen zu lassen, vielmehr auch sein anerkannter literarischer Wert.

 

Im April 1937 hatten die "Berliner Monatshefte" einen Aufsatz des Konteradmirals a. D. Arno Spindler veröffentlicht, der die damals stark umstrittenen Ursachen des Eintritts der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg auf Grund der maßgebenden Dokumente in gleicher

Weise darlegte, wie es bald darauf im 4. U-Bootsband geschah. Im Februar 1939 erschien dann eine Schrift von Sidney B. Fay, Professor an der Harvard Universität, betitelt: „Die Neutralitätspolitik der Vereinigten Staaten.“ Darin sagt der namhafte amerikanische Historiker auf Seite 98 der Zeitschrift unter Bezugnahme auf den genannten Aufsatz der Konteradmirals a. D. Spindler:

„Einiges von diesem Material aus jüngster Zeit ist in dem bemerkenswerten, ausgezeichneten Artikel „Der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg“ von Admiral Arno Spindler im Aprilheft 1937 dieser Zeitschrift, Seite 283 – 321, zusammengefaßt.

Ich kenne keinen Aufsatz in englischer Sprache, der diesem an Klarheit, Kürze, Unparteilichkeit und Zuverlässigkeit des Urteils gleichkäme.“

 

Ein überragendes Werk historischer Sorgfalt und Objektivität nannte der deutsche Historiker Wilhelm Oncken das Werk Spindler. Über den Handelskrieg mit Unterseebooten, als er die entscheidenden Abschnitte des 4. Bandes kennenlernte. Er hob dabei hervor, daß durch die Untersuchungen von Admiral Spindler seine eigene Auffassung über die Gründe des Eintretens Amerikas in den 1. Weltkrieg unter Verwertung aller erreichbaren Quellen eine eindeutige Bestätigung gefunden habe. Onckens Anerkennung galt besonders auch der klaren,

gemessenen Darstellungsweise dieses grundlegenden Werkes; sein Urteil hat mich in meiner Bereitschaft, den Nachdruck des umfangreichen 4. Bandes nebst aller Karten zu wagen, entscheidend bestärkt.

 

Dr. E. Wildhagen

ehem. geschäftsführender Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

Hamburg, Nonnensteig 1, März 1964

 

Nach Fertigstellung des 4. U-Bootsbandes sind die U-Bootsunternehmungen des Jahres 1918 bereits beim Marinearchiv für den 5. Und letzten U-Bootsband bearbeitet worden, soweit dies aus den Kriegstagebüchern der U-Boote ersichtlich war. Aber es fehlte die in der Friedenszeit übliche dankenswerte Mitwirkung der Historical Section der Britischen Admiralität. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges ist vielmehr das gesamte deutsche Marinearchiv von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt worden. So gelangte auch das noch unfertige Manuskript des 5. U-Bootsbandes nach London. Bezüglich der Rückgabe besteht noch Ungewißheit.



© & Quelle: E.S. Mittler & Sohn

letzte Bearbeitung: 11.08.2013